Kategorie: Aktuell

  • neueHeimat-Blatt 08/2025

    neueHeimat-Blatt 08/2025

    Nr. 8/2025

    alterGlaube und neueHeimat

    Liebe Mitglieder und Freunde der Pfarrei Malsching

    Erntemond, so nannte man früher den Monat August. Wie mühsam war doch die Arbeit am Feld, besonders in bergigen und steinigen Gegenden, so wie im Böhmerwald. Es wurden hauptsächlich Roggen, Hafer und Gerste angebaut – und natürlich Flachs.

    Wahrscheinlich werden die Felder, auf denen unsere Vorfahren schufteten, schon längst durch Maschinen abgeerntet sein, wenn wir uns in wenigen Tagen zu unserem Pfarrtreffen in Malsching einfinden, da wo einige von uns Ihre Kindheit und frühe Jugend verbrachten und vielleicht auch auf den Feldern mitarbeiten mussten oder sich in den „Kornmandeln“ versteckten.

     Nachstehend findet Ihr nochmals das vorgesehene Programm für das Treffen:

    Freitag, 15. August

    Nach Eurer Ankunft, ab ca. 17:00 Uhr, erstes Zusammentreffen und, wer Lust hat, individuelles Abendessen im Hotel Šumava in Hohenfurth.

    Der 15. August ist Maria Himmelfahrt und kein Feiertag in Tschechien.
    Wer schon am Donnerstag oder Freitag morgens anreist, hat die Gelegenheit um 10:00 Uhr an dem Gottesdienst mit anschließender Kräuterbuschen-Weihe in der Wallfahrtskirche Maria Schnee teilzunehmen.

    Neu ins Programm aufgenommen: Schlauchbootfahrt auf der Moldau Information siehe unten

    Samstag, 16. August

    Wir besuchen das Grab von Pater Benedikt Kastner, dem letzten Pfarrer von Malsching bis Mai 1946

    10:00 Uhr Treffen am Eingang zum Friedhof in Bad Leonfelden, Ringstraße 37

    11:30 Uhr kurze Andacht in der Stadtkirche

    12:00 Uhr Mittagessen im Leonfeldener Hof

    14:00 Uhr ca. 60 Min. Führung in der Lebzelterei Kastner, Lebzelterstraße 243 (am Ortsausgang an der Straße nach Freistadt – NICHT das Café am Marktplatz!)

    Anschließend – wer möchte und dem Süßen nicht widerstehen kann – Kaffee und Kuchen im angeschlossenen Café.

    Danach Zeit für eigene Unternehmungen.

    18:00 Uhr gemeinsames Abendessen im Hotel Šumava

    (Bereitet Euch auf ein kleines Ratespiel, betreffend den Friedhof in Malsching vor)

    Sonntag, 17. August

    10:00 Uhr Gottesdienst in Malsching, zelebriert von Kanonikus Siegfried Weber und Franz Ullmann an der Orgel.

    12:00 Uhr Mittagessen in der alten Schule

    14:00 Uhr Wallfahrt auf den Turmberg

    Informationen zur Schlauchbootfahrt am Freitag, 15. August

    Schiff ahoi!

    Mein Vorschlag zu einer Schlauchbootfahrt auf der Moldau von Hohenfurth bis Rosenbergwurde gut angenommen. Dauer 2-3 Stunden, je nach Fließgeschwindigkeit des Wassers. Zwei Boote sind schon besetzt.

    Wir treffen uns um 13:00 Uhr im Hotel Šumava. Von dort werden wir abgeholt und zum Bootsanleger gebracht. Nach der Ankunft in Rosenberg werden wir von dort auch wieder abgeholt und zum Šumava zurückgebracht. Der Preis pro Person beträgt ca. 18,00 € bei derzeitigem Belegungsstand. Der Betrag ist von mir bei Abholung in einer Summe in Bar zu zahlen. Bitte haltet vor Abfahrt den jeweiligen Betrag für mich bereit.

    Natürlich fahren wir nur bei schönem Wetter. Wer Lust hat, kann sich noch bis spätestens 5. August bei mir anmelden.

    Die Fahrt auf der Moldau bedarf keiner Erfahrung. Das Wasser der Moldau übernimmt die Hauptarbeit. Wenigstens ein Bootinsasse muss aber gelegentlich schon selbst ein bisschen paddeln. Unterwegs gibt es etwa auf halber Strecke eine Getränkestation. Trotzdem sollte jeder bei heißem Wetter selbst noch etwas zum Trinken mitnehmen.

    Welche Kleidung? Sollte nicht gerade die beste sein und auch mal einen Spritzer Wasser nicht übelnehmen oder besser gleich die passende Badekleidung anziehen. Bitte auf keinen Fall ein Cap oder Sonnenhut und Sonnencreme vergessen! Am Boot sind wasserfeste Tonnen vorhanden, in denen Wertgegenstände, Kleidung und Schuhe etc. verwahrt werden können.

    Auf ein baldiges Wiedersehen in Malsching freuen sich

    Siegfried Weber, Kanonikus und Gerdy Hecker-Pischulti

  • neueHeimat-Blatt 06/2025

    neueHeimat-Blatt 06/2025

    Liebe Mitglieder und Freunde der Pfarrei Malsching

    Mit Ablauf dieses Monats ist die erste Hälfte das Jahres 2025 schon wieder vorüber und damit auch die Zeit der meisten Feiertage. In wenigen Tagen werden wir Pfingsten feiern, die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel und  Anhänger Jesu Christi.  Auch vielen unserer heutigen Staatsoberhäupter weltweit würde man wünschen, dass der Heilige Geist auf sie herabkäme und ihnen Erleuchtung bringen möge.

    75. Sudetendeutscher Tag vom 6. bis 8. Juni 2025 in Regensburg

    An Pfingsten findet seit vielen Jahrzehnten traditionell der „Sudetendeutsche Tag“ statt. Das war für die Heimatvertriebenen des Sudetenlandes ein riesiges Ereignis, das man nutzte, um Verwandte, Freunde und Nachbarn aus der alten Heimat zu treffen.  Es waren mehrere große Hallen und sogar Freiflächen der Messegelände in überwiegend süddeutschen Städten wie Stuttgart, München, Frankfurt und Nürnberg voll belegt mit Tischen und Bänken, wo man in gemütlicher Runde zusammensaß und über alte Zeiten diskutierte.

    Das hier gezeigte Foto entstand beim Sudetendeutschen Tag in Stuttgart 1952.

    Und natürlich war auch damals schon – ebenso wie heute – Glaube und Heimat dabei. In bewährter Weise wird Kanonikus Siegfried Weber am Sonntag am Ausstellungsstand tatkräftig unterstützt von Herrn und Frau Tomenendal. Auch Herr Schaufler und ich werden zeitweise anwesend sein. Wir würden uns sehr über Euren Besuch an unserem Stand C 08 freuen.

    Damit Ihr auch über alle Aktivitäten des Sudetendeutschen Tages informiert seid, findet Ihr im Anschluss das Programm der drei Tage.

    Malschinger Treffen 15.-17.8.2025

    Der Termin rückt immer näher. Das Programm habt Ihr schon mit dem  neueHeimat-Blatt Nr. 5 erhalten. Sofern mir die Anmeldungen zum Treffen noch nicht vorliegen,  erinnere ich aber nochmal daran, mir Euren Besuch des Treffens mitzuteilen, damit die Wirte das Essen planen können.

    Im Hotel  Šumava  ist kurzfristig ein Doppelzimmer frei geworden. Es können sich noch zwei Personen bei mir melden. Das Zimmer kann aber nur bis 6. Juni freigehalten werden. Es ist deshalb eine schnelle Entscheidung erforderlich.

    Ich wünsche Euch ein frohes Pfingstfest und einen schönen Sommer.

    Mit herzlichen Grüßen

    Gerdy Hecker-Pischulti


    Weitere Informationen zum Programm des Sudendeutschentages 2025 in Regensburg finden sie hier: 75. Sudetendeutscher Tag in Regensburg – Aktuelles – Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V.

  • Ostergruß Präses der Sudetendeutschen

    Ostergruß Präses der Sudetendeutschen

    Liebe Mitchristinnen, liebe Mitchristen,

    Ostern ist der Anfang, nicht das Ende. Der Ostersonntag ist der „erste Tag der Woche“, wie es auch im Evangelium heißt: Viele wünschen am Freitag „ein schönes Wochenende“. Ich widerspreche dem immer: Der Samstag ist der letzte Tag der Woche, das Wochenende. Der Sonntag aber ist der erste Tag der Woche. Er ist der Tag der Auferstehung, damit fängt alles an.

    Ohne die Auferstehung wäre es zu Ende gewesen. Dann wäre es richtig, beim „Wochenende“ zu bleiben. Dann hätte das Grab das letzte Wort, wäre der Friedhof das Ende, auf das alles Leben unerbittlich hinausläuft – Schluss und Aus.

    So war auch die Stimmung in Jerusalem an diesem ersten Tag der Woche. Am Kreuz, dem grauenvollen Marterpfahl, ist alle Hoffnung der Anhänger Jesu gestorben. Nun liegt sie begraben hinter einem großen Stein.

    Der Sonntag ist aber der Anfang und nicht das Ende. Mit dem Ostersonntag beginnt etwas, das nie mehr zu Ende geht. Jesus hat das Grab verlassen. Er lebt. Der Tod ist nicht die Endstation. Er sendet uns: Sagt es allen Menschen weiter!

    Ihnen allen von ganzem Herzen gesegnete Ostern – im Glauben an die Auferstehung!

    Ihr Dieter Olbrich, Msgr.

    © Link zum Bild (csm_Olbrich_4a_a0344a7f78.jpeg (455×638))

  • Dankesbrief Pater Pachner OSB

     März 2025

    Inkamana Abbey Private Bag X 9333, Vryheid 3100, South Africa

    Liebe Vorstandschaft und Liebe Leser von Glaube und Heimat.

    Ich bedauere sehr, dass ich die letzte Ausgabe von Glaube und Heimat in der Hand habe. Das ist leider wieder einmal ein Abschied von einer wertvollen Geschichts-Schreibung. Herzlichen Dank an die Vorstandschaft und Herausgeber der vergangenen 75 Jahre.

    Ebenso, herzlichen Dank an Kanonikus Siegfried Weber für den so aufschlussreichen Brief an uns Missionare.

    Ebenso, herzlichen Dank und Vergelts Gott für die Weihnachtsspende von 1000 Euro. Verwendungszweck: 500 E an unsere Almosen Abteilung, 500 E für die Reparatur meines 56 Jahre alten Landrover. Meine Fahrende Werkstatt.

    Liebe Leserinnen und Leser von Glaube und Heimat.

    In unserem Benediktiner Kloster Inkamana, hat sich in letzter Zeit viel ereignet.

    Im November 2024 haben wir einen neuen Abt gewählt, dem heuer am 15. Februar als vierter Abt unseres Kloster die Abtsweihe erteilt wurde.

    Unsere Gemeinschaft zählt z.Z. 31 Mönche. Davon 5 Patres aus Deutschland, 4 davon weit über 80 Jahre, ein Bruder mit 89 Jahre (Br.Bernhard), 9 Patres aus verschiedenen afrikanischen Ländern und 17 Brüder mit Ewiger Profess.

    Drei unserer Priester sind als Seelsorger in unserer Diözese Eshowe tätig.

    Vier Patres arbeiten ausserhalb SA. Zwei in Namibia, zwei in Zambia.

    Unsere Hauptaufgabe ist die High School. Alle unserer 200 Studenten, Buben und Mädchen, wohnen in Internaten in Inkamana. Unsere High School, ist im wahrsten Sinne ein Aushängeschild unseres Klosters. Fast jedes Jahr, ist unsere Schule  einer der besten Privatschulen in Süd Afrika. Vier unserer Mitbrüder sind in unserer Schule tätig als Lehrerund Internatsleiter.

    Ein großes Problem ist für uns die Finanzierung der angestellten Lehrkräfte. Die SA Regierung weigert sich, die Gehälter der Lehrer von Privatschulen zu zahlen. Somit sind wir zum großen Teil auf Spenden angewiesen. Die Eltern zahlen für einen Schüler per Jahr R 44000

    was bei weitem nicht unsere Ausgaben deckt. Viele Eltern aus armen Verhältnissen können sich selbst das nicht leisten.

    Die große Arbeitslosigkeit spielt mit eine große Rolle. Vieles in diesem Land liegt im Argen , z.B. Stromversorgung, die Straßen voller Schlaglöcher, Korruption etc.. Gott Lob, wir haben noch Frieden in den südlichen Staaten Afrikas.

    Mit den besten Segenswünschen grüßt Sie herzlich

    Br. Bernhard Pachner O.S.B.