März 2025
Inkamana Abbey Private Bag X 9333, Vryheid 3100, South Africa
Liebe Vorstandschaft und Liebe Leser von Glaube und Heimat.
Ich bedauere sehr, dass ich die letzte Ausgabe von Glaube und Heimat in der Hand habe. Das ist leider wieder einmal ein Abschied von einer wertvollen Geschichts-Schreibung. Herzlichen Dank an die Vorstandschaft und Herausgeber der vergangenen 75 Jahre.
Ebenso, herzlichen Dank an Kanonikus Siegfried Weber für den so aufschlussreichen Brief an uns Missionare.
Ebenso, herzlichen Dank und Vergelts Gott für die Weihnachtsspende von 1000 Euro. Verwendungszweck: 500 E an unsere Almosen Abteilung, 500 E für die Reparatur meines 56 Jahre alten Landrover. Meine Fahrende Werkstatt.
Liebe Leserinnen und Leser von Glaube und Heimat.
In unserem Benediktiner Kloster Inkamana, hat sich in letzter Zeit viel ereignet.
Im November 2024 haben wir einen neuen Abt gewählt, dem heuer am 15. Februar als vierter Abt unseres Kloster die Abtsweihe erteilt wurde.
Unsere Gemeinschaft zählt z.Z. 31 Mönche. Davon 5 Patres aus Deutschland, 4 davon weit über 80 Jahre, ein Bruder mit 89 Jahre (Br.Bernhard), 9 Patres aus verschiedenen afrikanischen Ländern und 17 Brüder mit Ewiger Profess.
Drei unserer Priester sind als Seelsorger in unserer Diözese Eshowe tätig.
Vier Patres arbeiten ausserhalb SA. Zwei in Namibia, zwei in Zambia.
Unsere Hauptaufgabe ist die High School. Alle unserer 200 Studenten, Buben und Mädchen, wohnen in Internaten in Inkamana. Unsere High School, ist im wahrsten Sinne ein Aushängeschild unseres Klosters. Fast jedes Jahr, ist unsere Schule einer der besten Privatschulen in Süd Afrika. Vier unserer Mitbrüder sind in unserer Schule tätig als Lehrerund Internatsleiter.
Ein großes Problem ist für uns die Finanzierung der angestellten Lehrkräfte. Die SA Regierung weigert sich, die Gehälter der Lehrer von Privatschulen zu zahlen. Somit sind wir zum großen Teil auf Spenden angewiesen. Die Eltern zahlen für einen Schüler per Jahr R 44000
was bei weitem nicht unsere Ausgaben deckt. Viele Eltern aus armen Verhältnissen können sich selbst das nicht leisten.
Die große Arbeitslosigkeit spielt mit eine große Rolle. Vieles in diesem Land liegt im Argen , z.B. Stromversorgung, die Straßen voller Schlaglöcher, Korruption etc.. Gott Lob, wir haben noch Frieden in den südlichen Staaten Afrikas.
Mit den besten Segenswünschen grüßt Sie herzlich
Br. Bernhard Pachner O.S.B.