alterGlaube und neueHeimat 09/2026 – 1

Rückblick auf das Malschinger Treffen vom 21. bis 23. August 2026

Mit großen Erwartungen sind die ersten Teilnehmer an dem Malschinger Pfarrtreffen

schon am Donnerstag angereist, um die für Freitag geplante Bootsfahrt auf der Moldau nicht zu verpassen.

Freitag, 21. August

Pünktlich um 14:00 Uhr wurden die vor dem Hotel Šumava versammelten Gäste mit dem Bus abgeholt und zur Abfahrtsstelle gebracht, wo sie die bereitgestellten vier Schlauchboote „enterten“.

Das Wetter war genau passend.

Durch die auch in Tschechien seit vielen Wochen herrschenden tropischen Temperaturen, war der Wasserstand sehr niedrig. Eines der Boote musste sogar mit Muskelkraft wieder in tieferes Fahrwasser zurückgeschoben werden.

Gut gebräunt und durstig kamen die Bootfahrer wieder zurück zum Hotel Šumava. Viele waren ( nicht vom rudern) trotzdem müde und haben sich nach dem Abendessen in Ihre jeweiligen Unterkünfte verabschiedet.

Während der eine Teil sich am Wasser vergnügte, war die „(un)heilige Dreifaltigkeit“ damit beschäftigt, die für Samstag und Sonntag von Kanonikus Weber vorbereiteten Liederhefte zu falten.

Samstag, 22. August

Dieser Tag war der Höhepunkt des Malschinger Pfarrtreffens und ist eines separaten neueHeimat-Blattes Wert. Dieses folgt in Kürze.

Sonntag, 23. August

Schon lange vor 10:00 Uhr war der Platz vor der Kirche dicht bevölkert mit Besuchern des Pfarrtreffens. Es waren nicht nur alle Teilnehmer der Segnungsfeier des Vortages, sondern noch eine ganze Reihe von Neuankömmlingen, die erst am Sonntag zum Gottesdienst kamen.

Leider waren zum Gottesdienst nur eine Handvoll der derzeitigen Malschinger anwesend.

Den Gottesdienst zelebrierte in gewohnter Weise Kanonikus Siegfried Weber, assistiert von  den vier Bendl-Ministranten. Den Mesnerdienst übernahm dieses Mal Nils Müller.

Die musikalische Umrahmung an der Orgel hat in diesem Jahr Pater Lukaš vom Kloster Hohenfurth übernommen, unterstützt von einer Musiker-Familie, die einen herrlichen Chorgesang boten.

Nach dem Gottesdienst gedachten wir der seit dem letzten Treffen namentlich bekannten und aller nicht genannten Verstorbenen. Namentlich waren uns dieses Mal nur fünf Personen bekanntgegeben worden. Hier zeigt sich deutlich das Fehlen der Druckausgabe von Glaube und Heimat. Deshalb nochmals meine Bitte: wenn Euch ein Todesfall aus unserer Pfarrei bekannt wird, lasst es mich bitte wissen.

Die im vergangenen Jahr aufgestellte Blumenschale am Priestergrab war in sehr gutem Zustand. Sie wird das ganze Jahr über von einer Malschingerin gepflegt.

Der Friedhof macht insgesamt in einen guten Eindruck. Der Weg rund um die Kirche ist mit kleinen, quadratischen Granitsteinen belegt worden. Die Friedhofsmauer wurde erneuert.

Bedauerlicherweise sind die Handwerker mit Mörtel und Farbe sehr verschwenderisch umgegangen und haben viele der an der Friedhofsmauer liegenden Gräber und Grabsteine stark beschädigt.

Nach dem Friedhofsbesuch wurden wir in der alten Schule mit einem schmackhaften

Mittagsessen versehen, bevor die meisten die Heim- oder Weiterreise antraten.

So wie es auch nicht leicht war, alle sechzig Teilnehmer gleichzeitig zum Fototermin vor die Kamera zu bekommen, war es auch beinahe nicht möglich, sich von jedem einzelnen persönlich zu verabschieden. Das besonders Erfreuliche war aber, dass alle Besucher eine schöne, dauerhafte Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten.

Wie in allen vorherigen Jahren hieß es zum Abschied: „Bis nächstes Jahr – so Gott will“.

Diesem Wunsch schließen sich
Euer Kanonikus Siegfried Weber und
Gerdy Hecker-Pischulti an und grüßen Euch aufs herzlichste