Gerhard Spöckl

Pfarrer
Gerhard Spöckl

Geistliches Wort - 01|2021

Entdeckerreise zu GOTT

Liebe Leser und Leserinnen,

Ich kann mir das neue Jahr noch gar nicht vorstellen
Ich denke, jeder wird sich in diesen Tagen fragen: „Wie wird es mit der Pandemie in den nächsten Wochen weitergehen?“ So wie wir es sonst gewohnt sind, können wir sicherlich nicht das neue Jahre einläuten. Unsere Restaurants sind voraussichtlich zu, manche Treffen, auf die wir uns in der winterlichen Zeit zusammen mit unseren Bekannten und Freunden freuen, müssen ausfallen oder wenigstens reduziert weren. Es wird auch sinnvoll sein, weiterhin auf familiäre Begegnungen zu verzichten, um uns nicht gegenseitig zu gefährden. Kürzlich sagte einer zu mir: „Ich kann mir das gar nicht vorstellen, wie das Jahre 2021 wird? Gerade zu Beginn des Jahres hat man doch meist mehr Zeit füreinander“ und ich antwortete: „Ja, ich weiß auch nicht, wie es wirdt“. Fällt dann einfach nur ersagtuzlos aus?

Das neue Jahr mal anders
Es fällt schon schwer, wenn es geboten ist, auch auf viele wundervolle Begegnungen zu verzichten. Auch für mich wird das eine Herausforderung werden. Ich meine aber, ich könnte auf das neue Jahr auch mal anders blicken, um genauso schöne Momente, die diese Zeit in sich birgt, erleben zu können.Zu Beginn eines neues Jahres machen wir uns klar,  dass wir diesem GOTT so unendlich wertvoll sind. Er begleitet uns auch in den kommenden 365 Tagen. Egal, was kommt, er geht mit uns und zeigt uns jeden Tag, wie gern er uns hat.

GOTT ist da, wo ich bin
Ein schöner Gedanke ist das, was uns hinein in das neue Jahre tragen kann. Und es stimmt. Der Übergang von einem ins andere Jahr ist auch eine Zeit, in der ich alles hinter mir lassen und neu beginnen darf, in dieser Zeit genieße ich auch mal die Stille, und Ruhe, um nach dem Wesentlichen des Lebens zu sehnen. Die dunklen Tage tragen dazu sicher auch bei. Ich wünsche mir tatsächlich, dass GOTT da ist, wo ich bin und er mein ganzes Leben ergreift. Ich möchte Ihnen diesen Gedanken mit auf dem Weg geben:

Wir dürfen in dieser Zeit den Duft dess neuen Jahres riechen und erahnen. Wir dürfen unseren GOTT suchen, der in unser Leben ist. Nichts gibt es auf dieser Welt, bei dem wir die Gewissheit nicht haben dürfen, dass GOTT zu uns steht.

Beginn einer Traumzeit
Für mich ist das wie ein besonderer Traum meines Lebens. Und dann, wenn ich jetzt mitten in diesem Übergang stehe, spüre ich auch: Wie oft gehe ich auf in den Sorgen des Alltags, ohne mich auf diesen GOTT einzulassen und ihn zu ersehnen an jeden Tag eines Jahres.!

Sicher, in diesem Jahr wird das neue Jahr durch Corona anders sein, aber diese Pandemie bietet, wenn man ein positiver Mensch ist, auch die Chance, Zeit für sich zu haben - ganz anders als sonst. Ich darf so manches winterliche Riutal und sei es nur ein Spaziergang  wieder einmal mehr genießen. Ich darf meine Familie bewusster wahrnehmen. Ich darf mir  wirklich eine Zeit der Stille r schenken lassen. Ich darf auch wieder einmal das Wesentliche des Lebens sehen sehen und erfahren.

Eine Entdeckerreise zu Gott
Mag das neue Jahr anders sein als sonst. Wenn wir uns auf die Entdeckerreise hin zu GOTT machen, dann wird uns zwar so manches an Gewohnten fehlen, aber wir werden auch wahrnehmen: GOTT ist bei uns! Er braucht nur unsere Offenheit dazu.

Genießen Sie diese besondere Zeit des neuen Jahres. Bleiben Sie gesund und entdecken Sie die Möglichkeiten, die eine etwas andere Zeit uns bietet: GOTT ist es, der mit uns geht!

Da brauchen wir gar nichts zu tun. Er schenkt sich uns an 365 Taggen und wir dürfen es dieses Jahr mal bewusster erleben.

Gutes Neue Jahr 2021

Pfarrer Gerhard Spöckl

 

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