Beziehersituation
In den letzten zehn Jahren verminderte sich die Bezieherzahl von 7 338 auf 5 412 Abonnenten. Die Mehrzahl der treuen Leser sind ältere Personen. Sehr oft endet mit deren Ableben auch der Abonnentenbezug. Schade! Im Jahr 2008 gab es zum Beispiel 380 Abbestellungen aber auch 100 Neubezieher.

Wo wohnen die außerdeutschen Bezieher?
408 Abonnenten in Österreich, 51 in Tschechien, 9 Schweiz,
9 USA, 6 Schweden, 2 Italien, 2 Brasilien, je ein Heft in Australien, Slowakei, Niederlande, Großbritannien, Frankreich und Kanada.

Bezugspreis
1999 wurde für das „Jahresabo“ (umgerechnet) 25 € eingefordert. Seit 2004 beträgt der Preis 29 €. Wie sind die derzeitigen Gestehungskosten und was bleibt übrig? Die Gestehungskosten variieren von Jahr zu Jahr. In den vergangen vier Jahren mussten zur Herstellung der elf Monatshefte durchschnittlich 27,26 € aufgewendet werden. Der Rest von 1,74 € blieb übrig für Zuschüsse an die Heimatkirchen, Glockenkaufzuwendungen und dergleichen. Mit zunehmendem Bezieherschwund wird allerdings das geringe „Plus“ aufgezehrt. Eine Erhöhung des Bezieherpreises wird nicht mehr aufzuhalten sein.

Portovergleich einst und jetzt

In der Statistik „der ersten zehn Jahre“ ist der Portobetrag mit drei Pfennige angegeben. 1959 kostete das Heft 25 Pfennige. Der Portoanteil betrug also 12 Prozent.
Heutzutage kostet ein Monatsheft 2,64 €, das Porto 39 Cent. Der Prozentanteil liegt bei 14,7 Prozent.
Spendenbereitschaft
Alljährlich spenden viele Personen kleine und größere Beträge für verschiedene Zwecke. Mit diesen Spenden und den eigenen Mitteln (Überschüsse/Zinsen) konnten in der Zeit von 1999 bis 2008 hohe Gesamtbeträge weitergegeben werden. Genau sind es 209 664 € an missionierende Geistliche aus dem Böhmerwald und 528 434 € für Kirchenprojekte, Unterstützungen, Zuschüsse und sonstige Zuwendungen.

Prognose für die nächsten Jahre
Die Verantwortlichen des Heftes arbeiten mit aller Kraft daran, das Heft auf Dauer am Leben zu erhalten. Kostenminderungen konnten da und dort erzielt werden. Die Finanzsituation ist nach wie vor gut.
Dennoch sollte es gelingen, mit dem Heft Zugang zu den jüngeren Lesern zu finden. Es wäre schön, wenn die vielen Mitleser eigne Abonennten werden würden. Ferner sollten die älteren Heimattreuen die jüngere Nachkommenschaft als Bezieher werben. Jeder Neubezieher investiert in das „Nichtvergessen“ der Heimat.

Erich Schaufler
Geschäftsführer „Glaube und Heimat“

Zum Seitenanfang