Prodekan Alois Schmidt

Geistliches Wort - 11|2018

Zum Nachdenken!

Der Sommer und der Herbst ist zu Ende. Es ist jetzt wieder die ruhige, stille und nachdenkliche und besinnliche Zeit.
Es ist ein guter und anständiger Brauch, dass man in diesen Tagen und vor einem großen Fest derer gedenkt, die uns in die Ewigkeit vorausgegangen sind. Bei den großen Jubiläen unserer Vereine beginnen die Festtage nahezu ausnahmslos mit einem Totengedenken.Dabei dürfen auch die vielen Opfer des Krieges und der Vertreibung nicht außer Acht gelassen werden, sie haben viel für uns gelitten und damit auch den Grundstein dafür gelegt, dass es uns jetzt so gut geht.
Damit löst jeder von uns und auch jeder Verein in besonders hervorgehobener Weise das Versprechen ein, das am Grab eines Verstorbenen ausgesprochen wird: „Wir wollen dir stets ein ehrendes Andenken bewahren“.
Wir legen nicht nur einen Kranz nieder und dann ist „das letzte Wort“ gesprochen, damit ist unsere „traurige Pflicht“ erfüllt – wir tragen das Andenken in tieferer Weise mit durch die Zeit in unseren Gedanken und in unseren Herzen.
Von unserer abendländischen Kultur, und durch unseren christlichen Glauben geprägt, schauen wir dankbar auf die, die nicht mehr unter uns sind und wünschen ihnen das ewige Leben in Gott..
So steht aus gutem Grund die Dankbarkeit, die uns bewegt, Gott zu bitten, er möge den Verstorbenen vergelten, was wir nicht mehr belohnen können. Und wir wollen den Verstorbenen jene Ehre erweisen, die wir ihnen versprochen haben und die ihnen zusteht.

Alois Schmidt, Prodekan  des Dekanates Donaustauf,
Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Bernhardswald,
Lambertsneukirchen, Pettenreuth und Kürn
elterlicherseits abstammend aus den Ortschaften
Javorna (Seewiesen) / Klattau und Böhmisch Eisenstein

Zum Seitenanfang