Prodekan Alois Schmidt

Geistliches Wort - 05|2019

Mai ist der Marienmonat

Verehrte Freunde und Förderer von Glaube und Heimat, in vielen Kirchen und Kapellen unseres Landes werden im Mai Seitenaltäre zu Ehre der Gottesmutter festlich gestaltet. Seit jeher ist es vielen von uns ein liebgewonnener Brauch, Maria im Maienmonat besonders zu ehren
Aber was bedeutet Maria noch in unserem Leben heute? Ist sie noch das Mädchen aus Nazareth oder aber die Königin des Himmels? Ist sie die gehorsame Jungfrau oder aber das kritische Mädchen, das auch einmal nachfragt hat, wie das denn geschehen soll?
In unserer Zeit, in der sich die Kirchen nach und nach leeren, in der Geld, Macht und Wohlstand die Oberhand gewinnen, da wird auch immer weniger an Maria, unser aller Mutter, gedacht.  Dabei könnte sie doch für uns das Vorbild christlichen Lebens sein.
Marienverehrung ist Wertantwort auf die Heiligkeit Mariens und auf ihren tätigen Anteil am Erlösungsgeheimnis und an seiner Erfüllung in der Kirche.
Das 2. Jahrhundert sieht in Maria die „neue Eva“ deren Beachtung sich in vielen Bildern und Apokryphen niederschlägt. Seit Athanasius und Ambrosius wird Maria als Vorbild gewertet. Das Lob Mariens wird tägliche Gewohnheit in allen Ländern und jeder Sprache.
Seit dem 4. Jahrhundert werden ihr Kirchen geweiht. Die römische Liturgie führt Anfang des 6. Jahrhunderts Maria in den Kanon ein. Im CIC 1984 (dem kirchlichen Gesetzbuch) lesen wir zur Marienverehrung, dass es zu den Pflichten der Kleriker gehört, die besondere Verehrung der jungfräulichen Gottesmutter zu pflegen.
Papst Pius XII führte 1954 das Fest „Maria Königin“ ein. Wie das Königstum Christi „nicht von dieser Welt ist“ (Joh 18,36) so gehört auch die Königsmacht der Jungfrau ich zur Ordnung der Natur, sondern der Gnade. Von den Momenten, die in der Gnadenordnung ihre königliche Würde ausmachen, heben die Messtexte vor allem vier hervor: die Demut, das mütterliche Amt, die inständige Fürbitte und das Zeichen der künftigen Herrlichkeit der Kirche.
Glorreiche Königin im Himmel ist sie, weil sie auf Erden die niedrige, gehorsame Magd war. Nach dem Wort des Herrn wird ja, wer sich selbst erniedrigt, erhöht werden. (Lk 14,11)
Königliche Mutter ist die heilige Maria, weil sie die Mutter des Messiaskönigs ist, der „auf dem Thron Davids herrscht über sein Reich, und weil sie nach dem Ratschluss Gottes auch unsere Mutter ist, wie die Kirche Bekennt. Gott; Du hast die Mutter deines Sohnes, auch uns zur Mutter gegeben. Wir verehren sie als unsere Königin, die erhöht ist über alle Chöre der Engel, herrscht glorreich mit ihrem Sohn und tritt ein für ihre Brüder und Schwestern als Fürsprecherin am Thron der Gnade als Königin des Himmels und der Erde (vgl. Lumen gentium 62)

Nehmen wir uns vor im Maimonat wieder mehr auf die Fürbitte unserer Mutter zu vertrauen und sie in den Maiandachten zu ehren.

O Königin und Mutter!
Reich uns deine milde Hand,
halt´fest deinen Schutzmantel ausgespannt,
über unser geliebtes Vaterland!

Alois Schmidt, Prodekan des Dekanates Donaustauf,
Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Bernhardswald,
Lambertsneukirchen, Pettenreuth und Kürn
elterlicherseits abstammend aus den Ortschaften
Javorna (Seewiesen) / Klattau und Böhmisch Eisenstein

Pater Edmund Schrimpf

Geistliches Wort - 04|2019

Liebe Landsleute aus dem Böhmerwald . . .

„Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.“ Dieses Wort von Johann Wolfgang von Goethe scheint mir geradezu ein Schlüsselwort für die Monatsschrift „Glaube und Heimat“ zu sein. Dieses Wort bietet sich, mit Blick auf den 70. Geburtstag (15. April) von „Glaube und Heimat“ an, ein wenig über den Titel unserer Zeitschrift nachzudenken. Es freut mich, dass ich für dieses Aprilheft das „geistliche“ Wort schreiben darf. „Glaube und Heimat“ sind ein Erbgut, das uns auch bei der Vertreibung nicht genommen werden konnte. Wir mögen im Leben gar manchen Verlust erlitten haben - die Vertreibung war ein solcher Verlust - und wir sind daran doch nicht zerbrochen. Der Anfang in dem uns zugeteilten neuen Zuhause war gewiss nicht leicht. Aus der eigenen Erfahrung darf ich jedoch sagen, dass gerade die gläubige Einbindung in die fremde Umgebung es war, die in mir heimatlichen Boden bereitet hat. Die Titelwahl „Glaube und Heimat“ für die „Monatsschrift der heimatvertriebenen Böhmerwäldler“ will, so sehe ich es, unseren Blick nicht nur rückwärts , sondern auch konkret auf das Hier und Heute und in die Zukunft lenken. Es ist gewiss schön, erfreulich und lehrreich in „Glaube und Heimat“ immer wieder zu lesen und daran erinnert zu werden, wie es daheim im Böhmerwald war, von Brauchtum und Sitte zu erfahren, auch wie man dahoam zu dem und jenem gsagt hod, wie es eben dahoam im Böhmerwald war. Wir müssen uns in diesem Zusammenhang aber auch fragen: Ist mir das Erbe „Glaube und Heimat“, anders gesagt, das Beheimatetsein im Glauben erhalten geblieben? Darauf kommt es in unserem Leben, wo immer wir sein mögen, letztlich an. Vom christlichen Glauben her finde ich Heimat – finde ich das Zuhausesein – auch in der Fremde. Als wir, meine Mutter und meine beiden Brüder, der Vater war noch in französischer Gefangenschaft, nach Lageraufenthalt in Krummau und auf der Burg in Tittmoning schließlich in Waging am See ankamen (Mitte Juni 1946) , ging es gewiss zunächst darum, bei wem werden wir unterkommen!? Wir landeten auf dem Mühlberg bei einem Bauern, nahe der Wallfahrtskirche „Maria Mühlberg“. Äußerst einfach, schlicht, um nicht zu sagen primitiv war die Unterkunft, unser erstes Zuhause. Was diesem zunächst tristen Zuhause heimatlichen Charakter gab, war, ohne es zunächst bewusst wahrzunehmen, die nahegelegene Wallfahrts-kirche, war das gläubig-katholische Milieu, von dem wir kamen und in das wir in der Pfarrei Waging eingebunden wurden. Der Grund für das Heimatgefühl war damit gelegt. Ich möchte nicht missverstanden werden. Ich liebe meine Böhmerwald-Heimat, in Schwarzbach geboren und aufgewachsen zu sein, ja ich bin stolz darauf, ein Böhmerwäldler zu sein – doch ich muss sagen, dass „Glaube und Heimat“ nicht auf diese Beziehung eingeengt werden darf.
Das Beheimatetsein im Glauben wurde in uns daheim grundgelegt. Mit der Vertreibung wurde uns zunächst gewiss der heimatliche Boden unter den Füßen weggezogen. Ältere Menschen haben das wohl schmerzlicher empfunden als wir Kinder und Jugendliche. War es aber so, dass das Kreuz, das daheim in der Stube hing, nun auch im neuen Zuhause seinen Platz gefunden hat, somit zur verbinden-den Brücke von dort nach hier wurde, so konnte es zum sichtbaren Zeichen unseres Glaubens auch im neuen –ärmlichen - Zuhause werden . Der Blick auf den „Herrgott“ weitet den Blick auf das Leben, macht hellhörig für IHN, der uns sagt: Ich bin ja bei euch – ihr seid bei mir zuhause… Ich bin letztendlich eure Heimat. Wo ich bin, da ist dein Zuhause, deine Heimat. - Das ist die österliche Botschaft. Gewiss, der Weg in das eigentliche Zuhause unseres Lebens ist gezeichnet vom Kreuz. Aber er, der mir sagt „nimm dein Kreuz auf dich und folge mir“ weiß, wohin dieser Weg führt. Möge die Botschaft, die uns der Vater durch seinen Sohn kundtut, bei uns ankommen und immer mehr zum Fundament für unser Leben werden. – Vergessen wir das christliche Erbe nicht, das wir von unseren Vorfahren erhalten haben – nach dem Motto: „Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen!“

„Glaube und Heimat“ feiert Geburtstag. Da gilt es nicht nur zu gratulieren, sondern auch dem Wunsch Ausdruck zu geben, dass dem Geburtstagskind noch viele gesunde und glückliche Tage und Jahre geschenkt sein mögen – und dass es uns Böhmerwäldlern immer wieder daran erinnere, wo unsere Wurzeln sind und was „Glaube und Heimat“ für uns letztendlich bedeutet.

Euch allen, liebe Landsleute, frohen österlichen Gruß und Gottes Segen.

Euer Landsmann

Edmund (Rudolf) Schrimpf aus Schwarzbach

Pfr. Gerald Warmuth

Geistliches Wort - 03|2019

Fastenzeit ist Reifezeit

Liebe Landsleute,
die kirchliche Tradition kennt besonders geprägte Zeiten. Diese sind nicht nur Folklore sondern haben auch eine therapeutische Wirkung. Die Fastenzeit ist wichtig, damit wir uns nicht selbst verlieren und die Osterhoffnung begreifen können. In der Fastenzeit steigen wir aus, aus den Gepflogenheiten unserer Gesellschaft. Schon immer neigten die Menschen dazu, das Schwere und Unangenehme zu verdrängen. Die Menschen lieben Märchen und das „wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“. In Hollywood wird kein Film gedreht, der kein „Happy End“ hat. Er verkauft sich einfach schlecht. Gerade in den vergangenen Jahren wurde es deutlich, wie sehr unsere mediale Welt von Täuschung, Verdrängung und Lüge geprägt ist. Wirklichkeit wird verputzt, verbogen oder übersehen.

Optimismus ist auch ein Bruder der Lüge. Das Erlebte wird durch eine Brille verzerrt. Der Prager Theologe Tomáš Halík spricht von einem postoptimistischen Zeitalter. Diese Ideologie „Alles wir besser“ hat ihre Anhänger verloren. Es besteht die Gefahr, dass viele Menschen zu Zynikern werden und an der Welt verzweifeln.

Dagegen ist die Fastenzeit eine Therapie. Sie fördert nicht den falschen Optimismus sondern sie erweckt in uns Hoffnung. Wir gehen den Kreuzweg Jesu, mit unserem Kopf und unserem Herz. Wir verdrängen nicht das Leid und die Ohnmacht und dadurch geben wir Raum für etwas, das kein Fake ist. Es ist die Hoffnung, die in das Ostergeheimnis mündet.

Wir schauen auf die alte Heimat und auf die Wunden und Narben des Verlustes. Die Fastenzeit weist uns den Weg, die Vergangenheit nicht zu verklären. Nicht alles war gut, nicht alles haben wir gut gemacht. Diese Einsicht der Bußzeit fördert eine Hoffnung, die auf Blut Schweiß und Tränen gewachsen ist. Dies ist dann kein Pessimismus, auch nicht Optimismus. Das ist Hoffnung, die uns und unsere Gesellschaft lebendig macht in einer Welt voller Ideologie, Vortäuschung und Lüge.

Im Blick auf unsere Heimat und auf all das Erlebte wünsche ich ihnen diese Hoffnung in der Fastenzeit

Gerald Warmuth
Pfarrer des Seelsorgeeinheit Winnenden-Schwaikheim-Leutenbach, Heimatpfarrei Umlowitz

Siegfried Weber,
Vorsitzender
von Glaube und Heimat

Geistliches Wort - 02|2019

Liebe Leserinnen und Leser.

Das Fest Mariä Lichtmeß ist in der katholischen Volksfrömmigkeit immer noch der glanzvolle Abschluß der Weihnachtszeit und gleichzeitig in der Tradition der Bauern der Beginn der Feldarbeit. Es ist gut, daß unser Leben begleitet wird von den Festen der Kirche. In der dunkelsten Jahreszeit erfahren wir das zunehmende Licht im Glauben, das uns an Weihnachten glanzvoll aufstrahlt. Dieses Licht ist kein Blendwerk, wie viele Irrlichter unserer Zeit. Dieses Licht hat einen Namen, es hat eine Botschaft, es hat Hand und Fuß im wahrsten Sinne des Wortes. Nach Weihnachten gehen für uns die Lichter nicht aus. Auch wenn in der Welt immer noch maßlose Dunkelheit herrscht, dieses Licht strahlt bis heute und es kommt da besonders zur Geltung, wo Christen aus diesem Licht leben und es in der Welt aufstrahlen lassen.

Am Ende der 40-tägigen Weihnachtszeit werden wir nochmals in diesen Lichtglanz hineingestellt. Das weihnachtliche Licht wird in den Tempel hineingetragen, es soll nicht verborgen bleiben, allen will es aufstrahlen. Maria und Josef stehen treu in der Tradition des alten Bundes und werden im Auftrag Gottes zu Lichtträgern des kommenden. Simeon und Hanna sehen ihre Sehnsucht erfüllt. Gottes Geist wirkt und führt sie zu diesem Licht. Der greise Simeon sieht mit den Augen der Sehnsucht in diesem Kind das Licht und die Herrlichkeit für Israel und die ganze Welt. Diese Gewissheit schenkt ihm Ruhe und tiefen Frieden. Gleichwohl ist er kein Träumer, im Gegenteil, er sieht die ganze Wahrheit und benennt sie auch. Dieses Licht deckt vieles auf. Hier gibt es keine dunklen Ecken für menschliche Machenschaften, dieses Licht offenbart die wahre Gesinnung des Menschen, es wird aufrichten, aber auch zu Fall bringen und selbst Maria wird von Schmerzen nicht verschont bleiben. Gott schafft keine heile Welt, er schenkt uns die Erlösung, die hier beginnt und in der kommenden Welt seines immerwährenden Friedens vollendet wird.

Für diese Zeit in der wir leben, braucht er uns als Christen und Christinnen. Die brennenden Kerzen, die wir bei der Prozession an Mariä Lichtmess in den Händen tragen, werden gesegnet verbunden mit der Bitte „Führe uns auf dem Weg des Glaubens und der Liebe zu jenem Licht das nie erlöschen wird.“
Wenn jetzt auch die Tage wieder länger werden, wenn die Natur uns mit neuem Leben erfreut, wenn wir uns von Weihnachten weiter entfernen und ins Jahr hineingehen, sein Licht, sein Heil und sein Friede werden uns als Menschen guten Willens begleiten.

Euer Siegfried Weber,
Vorsitzender und Kanoniker in Budweis

 

Domkapitular i.R. Alois Ehrl, Stellv. Vorsitzender von „Glaube und Heimat“

Domkapitular i.R. Alois Ehrl,
Stellv. Vorsitzender von
„Glaube und Heimat“

Geistliches Wort - 01|2019

Was bleibt.

Auch wer nicht Latein gelernt hat, kennt vielleicht den lateinischen Spruch: „Tempus fugit – amor manet.“ „Die Zeit vergeht - die Liebe bleibt.“ Wieder ist ein Jahr vergangen. Die Zeit lässt sich nicht anhalten. Wir werden älter und müssen damit zurechtkommen. Die Erfahrung, dass unsere Lebenszeit kürzer wird mit jedem neuen Jahr, macht uns unsicher. Weil wir uns immer wieder auf neue Situationen einzustellen haben, wächst der Wunsch in uns, dass es etwas gibt, das bleibt und durch die Vergänglichkeit hindurch trägt und hält.
Der lateinische Spruch, in dem sich viel Lebensweisheit kundtut, belässt es darum nicht beim „tempus fugit“ - die Zeit vergeht. Er fügt hinzu: „amor manet“ – die Liebe bleibt. Der menschliche Wunsch, dass nicht alles vergeht, was uns lieb und teuer ist, muss nicht unerfüllt bleiben. Sehen wir den Satz „die Liebe bleibt“ vor allem vom Glauben her, dann kann uns das Wissen um die Vergänglichkeit nicht die Zuversicht nehmen. Nach den Aussagen der Bibel (vgl. Hohes Lied 8,6b und 1 Korinther 13) erweist sich die Liebe stärker als der Tod, der das deutlichste Zeichen menschlicher Vergänglichkeit ist. Die Liebe, die hier zur Sprache kommt, lenkt den Blick auf den, der die Liebe ist, auf Gott. „Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm“ (1 Joh 4,6b), verkündet uns der Verfasser des ersten Johannesbriefes. Liebe, die in Gott verankert ist, ist ein Licht, das auch in dunkler Zeit nicht erlischt. Wenn wir in unserer Liebe Maß an Gottes Liebe zu uns Menschen nehmen, geben wir den Glauben an das Gute nicht auf und hoffen gegen alle Hoffnungslosigkeit. Wer liebt im Sinne Gottes, dem gelingt etwas, das bleibt, dass ihm nicht genommen werden kann. So spornt uns Gottes Fürsorge um uns Menschen an, auch fürsorglich zu werden für die, die unsere Hilfe brauchen. Gottes Barmherzigkeit macht auch uns barmherzig gegenüber denen, die uns mit ihrem Fehlverhalten auf die Nerven gehen. Gottes Gerechtigkeit treibt uns an, großherzig zu handeln nicht nach dem alten Denkmuster „Wie du mir, so ich dir“, sondern es zu verändern in „Wie Gott mir, so ich dir“. Wie Gott ewig ist, bleibt auch das für immer, das aus ihm kommt und in seinem Geist geschieht.
„Tempus fugit – amor manet“. Wenn wir im Wandel der Zeit auf die Macht und die Beständigkeit der Liebe setzen, tun wir uns und anderen Gutes oder anders gesagt: Wir werden ein Segen sein. Wenn wir mit Gott und der Macht seiner Liebe rechnen und uns von ihr anstecken lassen, verrechnen wir uns nicht. Wir wirken vielmehr mit, dass 2019 zu dem wird, was wir uns selbst und anderen wünschen: ein gesegnetes neues Jahr.

Alois Ehrl, DK em.

 

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